Texts

Ähnlich den memento mori-Stileben in der Malerei markiert das Foto die Vergänglichkeit des Seins: Der Akt des Fotografierens und das entstandene Dokument fungiert als Mittel der Selbstbestätigung und bildet das damit schon vergangenene Davor ab. Roland Barthes und Susan Sontag haben diese und weitere Wesenheiten der Fotografie in Ihren Texten "Die helle Kammer", "Über die Fotografie" und "Das Leiden anderer betrachten" auf den Punkt gebracht.

Über Roland Barthes

Roland Barthes, 1915 in Cherbourg geboren, war Literaturkritiker, Schriftsteller, Philosoph und Semiotiker. Er gilt als einer der wichtigsten Wissenschaftler im Bereich der strukturalistischen Texttheorie. Zu seinen Werken gehören unter anderem "Mythen des Alltags" (1957), "Das Reich der Zeichen" (1970) und "Die helle Kammer" (1980). Im März 1980 starb er an den Folgen eines Unfalls in einem Pariser Krankenhaus. weiterlesen in: "Die helle Kammer"

Über Susan Sontag

Susan Sontag, 1933 in New York geboren, war Kritikerin, Erzählerin und Filmemacherin. Weltbekannt wurde sie vor allem durch Ihre Essays, wie "Kunst und Antikunst" (1966), "Über Fotografie" (1977) und "Das Leiden anderer betrachten" (2003). Am 28. Dezember 2004 starb Susan Sontag in New York. weiterlesen in: "Das Leiden anderer betrachten"